{"id":9306,"date":"2024-02-08T13:50:17","date_gmt":"2024-02-08T13:50:17","guid":{"rendered":"https:\/\/chubbfs.com\/de-de\/?p=9306"},"modified":"2024-04-23T08:00:47","modified_gmt":"2024-04-23T08:00:47","slug":"dem-sicherheitsbedarf-in-krankenhausern-und-kliniken-adaquat-nachkommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/chubbfs.com\/de-de\/dem-sicherheitsbedarf-in-krankenhausern-und-kliniken-adaquat-nachkommen\/","title":{"rendered":"Dem Sicherheitsbedarf in Krankenh\u00e4usern und Kliniken ad\u00e4quat nachkommen"},"content":{"rendered":"
Brand-, Evakuierungs- und Zutrittsschutz bed\u00fcrfen konsequenter Ma\u00dfnahmen<\/em><\/strong><\/p>\n In Krankenh\u00e4usern und Kliniken steht die Genesung der Patientinnen und Patienten an oberster Stelle. Damit dem Heilungsprozess nichts im Wege steht, k\u00fcmmert sich das Personal rund um die Uhr und sieben Tage die Woche um jeden einzelnen. Die Aufgabe der Verantwortlichen ist es nicht nur, f\u00fcr die richtige Behandlung und viel Ruhe zu sorgen, sondern auch einen umfassenden Schutz zu bieten. Dieser kann nur sichergestellt werden, wenn alle diesbez\u00fcglichen Aspekte ganzheitlich betrachtet werden. Dazu z\u00e4hlt insbesondere die physische Sicherheit mit all ihren Facetten. So k\u00f6nnen technische Ausf\u00e4lle in Krankenh\u00e4usern nicht nur f\u00fcr Menschen zur Bedrohung werden, sondern auch an der damit verbundenen Infrastruktur verheerende Sch\u00e4den anrichten. Die Anforderungen an ad\u00e4quate Sicherheitstechnik in Form von Zutritt, Video\u00fcberwachung, Fluchtwegen sowie Brandschutz sind dabei unterschiedlich. \u00d6ffentlich zug\u00e4ngliche Areale wie Foyers bed\u00fcrfen eines anderen Sicherheitssystems als Stationen, OP- und Technikbereiche. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, bereits zu Beginn eines Bau- oder Modernisierungsprojekts im Health Care-Bereich Fachexperten zu involvieren, die herstellerunabh\u00e4ngig auf die vorherrschenden Gegebenheiten angepasste Sicherheitsl\u00f6sungen anbieten.<\/p>\n <\/p>\n Schnelle und sichere Evakuierung hat Priorit\u00e4t<\/strong><\/em><\/p>\n Im Bereich des vorbeugenden Brandschutzes ist zun\u00e4chst die Planung und Umsetzung einer klaren Kennzeichnung der Fluchtwege unabdingbar, sodass sich Patient:innen, Krankenhauspersonal und Besucher:innen im Ernstfall schnell und kontrolliert in Sicherheit begeben k\u00f6nnen. Hinzu kommen Handfeuerl\u00f6scher, die an definierten Standorten platziert daf\u00fcr sorgen, dass auch auf kleinere Brandereignisse unmittelbar reagiert werden kann. Grunds\u00e4tzlich f\u00fchrt ein ganzheitlicher Sicherheitsansatz im Klinikalltag dazu, Gef\u00e4hrdungen und Betriebsunterbrechungen auf ein Minimum zu reduzieren.<\/p>\n Krankenh\u00e4user setzen im t\u00e4glichen Betrieb immer mehr auf innovative Technik, die Arbeitsprozesse erleichtert und gleichzeitig einen hohen Schutzlevel bietet. So ist das digitale Abrufen elektronischer Krankenakten schneller und unkomplizierter m\u00f6glich als das Suchen nach der jeweiligen Papierakte in riesigen Aktenschr\u00e4nken. Bei der zunehmend digitalen Patientenverwaltung darf der Sicherheitsaspekt nicht zur kurz kommen. Aus diesem Grund ist der Zugriff auf die digitalen Datenbanken dank der implementierten Sicherheitssysteme nur dem Personal vorbehalten. Parallel dazu hat sich auch die Technik von Brandmeldeanlagen kontinuierlich weiterentwickelt: Moderne Feuerfr\u00fchwarn- und Brandmeldeanlagen detektieren noch vor ihrer Entstehung Br\u00e4nde, so dass nicht der Brand, sondern bereits die Ursache bek\u00e4mpft werden k\u00f6nnen. Das stellt in Krankenh\u00e4usern und Kliniken insofern einen wichtigen Faktor dar, als dass die Evakuierung und Verlegung der in ihrer Mobilit\u00e4t eingeschr\u00e4nkter Patient:innen einen nicht zu untersch\u00e4tzenden Zeit- und Arbeitsaufwand bedeutet. Des Weiteren ist es entscheidend, dass nach einem \u201aEreignis\u2018 die Versorgung der Patient:innen so schnell wie m\u00f6glich wieder uneingeschr\u00e4nkt sichergestellt wird.<\/p>\n <\/p>\n Empfindliche Technik kompromisslos sch\u00fctzen<\/strong><\/em><\/p>\n Vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung, dem Einsatz IT-bzw. KI-gest\u00fctzter OP-Technik stellen die Technik- und IT-R\u00e4ume in Krankenhausalltag mittlerweile eine der bedeutendsten Sicherheitsrisiken dar. Ein Ausfall der Elektronik oder der IT-Infrastruktur durch einen Brand sowie daraus resultierender korrosiver Brandgase haben gravierende Folgen. Diese sensiblen Anwendungsbereiche verlangen nach L\u00f6schtechniken, die das empfindliche Equipment sch\u00fctzen. Besonders geeignet sind L\u00f6schanlagen, die mit dem L\u00f6schmittel FK-5-1-12 arbeiten. Das L\u00f6schmittel wird fl\u00fcssig gelagert und ist dadurch \u00e4u\u00dferst platzsparend. Das elektrisch nichtleitende und r\u00fcckstandsfreie Gas zeichnet sich durch seine Humanvertr\u00e4glichkeit aus und eignet sich daher ideal f\u00fcr die vorgenannten Bereiche. Aber auch in Operationss\u00e4len und Behandlungsr\u00e4umen ist der Einsatz m\u00f6glich. Im Brandfall laufen in der Brandmeldezentrale (BMZ), die das Herzst\u00fcck einer Brandmeldeanlage (BMA) darstellt und als Alarmierungseinrichtung dient, die Meldungen der im Krankenhaus und in den Patientenzimmern installierten Brandmelder auf.<\/p>\n Die Brandmeldeanlage reagiert auf verschiedene Brandkenngr\u00f6\u00dfen, um einen Brand fr\u00fchzeitig zu erkennen und entsprechende, zuvor definierte Ma\u00dfnahmen einzuleiten. Zu den Brandkenngr\u00f6\u00dfen geh\u00f6rt die Rauchentwicklung. So verf\u00fcgt die BMA \u00fcber Rauchmelder, die auf Rauchpartikel in der Luft reagieren. Sobald Rauch erkannt wird, l\u00f6st die Anlage einen Alarm aus. Sie reagiert ebenso auf pl\u00f6tzliche Temperaturerh\u00f6hung: Die Brandmeldeanlage kann auch auf eine pl\u00f6tzliche Temperaturerh\u00f6hung, die auf einen Brand hindeuten kann. Hierf\u00fcr sind W\u00e4rmemelder oder Temperaturf\u00fchler in der Anlage integriert. Weiterhin k\u00f6nnen in einigen Brandmeldeanlagen auch Flammenmelder installiert sein, die auf das Vorhandensein von Flammen reagieren. Diese Melder k\u00f6nnen beispielsweise Infrarot- oder UV-Strahlung detektieren.<\/p>\n Wurde eine Brandkenngr\u00f6\u00dfe erkannt, l\u00f6st die Brandmeldeanlage einen Alarm aus. Dies kann in Form von akustischen Signalen (Sirenen, Hupe) oder optischen Signalen (Blinklichter, Leuchten) erfolgen. Gleichzeitig wird der Alarm an eine zentrale Leitstelle oder an das Personal vor Ort gemeldet. Je nach Art und Ausstattung der Brandmeldeanlage werden automatische Ma\u00dfnahmen im Krankenhaus eingeleitet, so dass sich Brandschutzt\u00fcren schlie\u00dfen oder Sprinkleranlagen ausl\u00f6sen.<\/p>\n W\u00e4hrend die automatische Alarmierung der Feuerwehr Kliniken eine Pflicht darstellt, repr\u00e4sentiert die Aufschaltung auf die von der VdS Schadenverh\u00fctung GmbH zertifizierten Notruf- und Serviceleitstelle (NSL) der Chubb Deutschland eine zus\u00e4tzliche und ebenfalls \u00e4u\u00dferst sinnvolle L\u00f6sung. Diese in Dresden und nach dem neuesten Stand der Technik realisierte Leitstelle kann die zu sch\u00fctzenden Bereiche einer Klinik 24 Stunden t\u00e4glich und an sieben Tagen in der Woche \u00fcberwachen. und von dort aus die eingehenden Notruf- und St\u00f6rmeldungen bearbeiten und steuern. Dazu z\u00e4hlen verschiedene Ereignismeldungen – vom Brand-, \u00dcberfall- oder Einbruchalarm \u00fcber technische St\u00f6rmeldungen bis hin zu Notrufen. Als Qualit\u00e4tsgaranten z\u00e4hlen die Doppelzertifizierung AES und NSL sowie die zus\u00e4tzliche Zertifizierung ISO 9001 aber auch die DIN ISO 4500. Die Zertifizierung der Alarmempfangsstelle gem\u00e4\u00df DIN EN 50518 bedeutet, dass sich ihre Kunden auf eine st\u00e4ndig besetzte Stelle verlassen k\u00f6nnen, an die Informationen \u00fcber den Zustand einer oder mehrerer Gefahrenmeldeanlagen gemeldet werden. Zu den L\u00f6sungen und Konzepten geh\u00f6ren unter anderem auch richtungsweisende Technologien f\u00fcr den Einsatz der Video\u00fcberwachungs- oder auch Zutrittskontrolll\u00f6sungen im Klinikalltag.<\/p>\n <\/p>\n Quo vadis Zutritt<\/strong><\/em><\/p>\n Als ein weiterer kritischer Punkt in Krankenh\u00e4usern gelten die Zutrittsberechtigungen. Die Mitarbeitenden der Krankenhauszentrale sowie der einzelnen Stationen m\u00fcssen alles im Blick behalten und die Sicherheit sowie den Besucherverkehr rund um die Uhr kontrollieren k\u00f6nnen – ein schwieriges Unterfangen bei hohem Personendurchsatz. Daher z\u00e4hlt das Zutrittsmanagement zu einem elementaren Sicherheitsbaustein im HealthCare-Segment. Bauseits weist ein Krankenhauskomplex viele Wege auf, die vom Patientenzimmer zur Lobby, zum Parkhaus oder Parkplatz, zu OP-Bereichen, Aufenthaltsr\u00e4umen sowie der Krankenhaus-Kantine oder Cafeteria f\u00fchren. Sie alle eint, dass der Zutritt zu nahezu jeder Tageszeit individuell, sicher und gleichzeitig einfach zur Verf\u00fcgung stehen muss. Entsprechende kontaktlose Karten sind intuitiv und einfach anzuwenden, da sie nicht ins Schloss eingef\u00fchrt werden. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass unbefugtes Eindringen in sensible Klinikbereiche sofort erkannt und verhindert wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":" In Krankenh\u00e4usern und Kliniken steht die Genesung der Patientinnen und Patienten an oberster Stelle. Damit dem…<\/p>\n","protected":false},"author":69,"featured_media":9314,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_searchwp_excluded":"","inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[9],"tags":[32,48,28],"class_list":["post-9306","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-news","tag-brandschutz","tag-krankenhaus","tag-sicherheit"],"acf":[],"yoast_head":"\n